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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]

Einer Studie von Forrester zu Folge sind deutsche Webnutzer verhältnismäßig inaktiv. Der Anteil an Konsumenten, der sich aus dem Web 2.0 komplett heraushalte, liege demnach bei satten 53%, weitere 38% konsumieren Angebote wie Blogs und Podcasts. Als weitere Kategorien führt die Studie auf:

  • Joiners, die sich in sozialen Netzwerken engagieren (17%),
  • Collectors, die RSS-Feeds abonnieren und Seiten bzw. Fotos verschlagworten (4%),
  • Critics, die Beiträge anderer kommentieren (14%), und
  • Creators, die eigene Beiträge erzeugen (11%).

Diese Kategorien sind in Form einer Stufenleiter aufgebaut: so beinhalte die Kategorie des Creators auch die Merkmale der anderen Kategorien.

Auswahl an Web 2.0 Logos
Das Web 2.0: in Deutschland nur für eine Minderheit interessant? (Bild: mmmonica, Flickr Creative Commons, Ausschnitt)

Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern seien diese Zahlen verhältnismäßig konservativ, technologische Vorreiter wie die Vereinigten Staaten, Japan oder Südkorea hätten einen geradezu enormen Vorsprung. In einem einfachen Profil-Tool lassen sich die Ergebnisse an Hand verschiedener Merkmale sortieren. [via Upload-Magazin]

Über den Autor
Björn Rohlesstudiert Medienwissenschaft an der Universität Trier und der Université Lumière Lyon II. Er philosophiert gerne über alles, was ästhetisch ist und streift täglich durchs Web 2.0. Außerdem bloggt er über Design, Musik, Medien und Fotografie auf seiner Seite jorni.de.
Björn Rohles | Blogwelt | 28.10.08, 13:31
 
 

5 Kommentare zu “Forrester-Studie: deutsche Webnutzer verhältnismäßig inaktiv”
 
14:34 | Okt 28' 2008| Benedikt schreibt:

Die Stufenleiter ist eine nette Visualisierung, suggeriert jedoch etwas, das in der Realität nicht stimmt. Warum sollte jemand, der Fotos taggt oder in Foren postet auch in einem Social Network angemeldet sein?

 
14:40 | Okt 28' 2008| Ludwig schreibt:

Stimmt, ich finde mich genau deswegen auch in dieser Kategorisierung wieder. Warum werden außerdem RSS-Abonennten mit Leuten zusammengeschmissen die Tags verteilen? Das sind doch grundverschiedene Handlungsweisen… Da sieht man mal wieder mit wieviel gesunder Distanz man sich sog. “Expertenaussagen” und “Studien” nähern sollte.

 
22:30 | Okt 28' 2008| Bookmarks vom 28-10-2008 — ErkenntnisWerk schreibt:

[...] Forrester-Studie: deutsche Webnutzer verhältnismäßig inaktiv Einer Studie von Forrester zu Folge sind deutsche Webnutzer verhältnismäßig inaktiv. Der Anteil an Konsumenten, der sich aus dem Web 2.0 komplett heraushalte, liege demnach bei satten 53%, weitere 38% konsumieren Angebote wie Blogs und Podcasts. (Tags: participation activity users internet german forrester study) [...]

 
01:03 | Okt 29' 2008| Björn schreibt:

@ Benedikt: Da stellt sich natürlich die Frage nach der Definition eines Social Network. Foto-Sites wie Flickr oder Foren sind durchaus auch zur Vernetzung der Nutzer geeignet. Die Unterscheidung wäre so gesehen eher eine des Nutzerverhaltens: Joiners wären also die reinen Vernetzer, die mit ihren Freunden kommunizieren, Collectors jedoch diejenigen, die ihre Recherchen anderen verfügbar machen. Allerdings muss ich dir Recht geben, dass ich das Prinzip einer “Stufenleiter” auch problematisch finde, da es eine Hierarchisierung einfügt, die ich 1. in deskriptiven Studien für unangebracht halte.
@ Ludwig: Distanz ist nie verkehrt ;-)

 
15:50 | Okt 29' 2008| Links for Dessert « Sprechblase schreibt:

[...] Forrester-Studie: deutsche Webnutzer verhältnismäßig inaktiv - Der Anteil an Konsumenten, der sich aus dem Web 2.0 komplett heraushalte, liege demnach bei satten 53%, weitere 38% konsumieren Angebote wie Blogs und Podcasts. [...]

 
 
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