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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]

Björn Rohles

Björn RohlesBjörn Rohles studiert Medienwissenschaft an der Universität Trier und der Université Lumière Lyon II. Er philosophiert gerne über alles, was ästhetisch ist und streift täglich durchs Web 2.0. Außerdem bloggt er über Design, Musik, Medien und Fotografie auf seiner Seite jorni.de.

Open-Source-Film: “Den Film weiterleben lassen”

Björn Rohles: Freie Filme für freie Menschen – so könnte man den Grundgedanken des Open-Source-Film formulieren. Der erste deutsche Open-Source-Film ist das Road-Movie "Route 66" (2004) aus dem Hause VEB-Film, das mit seiner Anspielung auf die "Volkseigenen Betriebe" den Gedanken der Open-Source bereits im Namen trägt. Wir sprechen mit Stefan Kluge, Regisseur  und Betreiber des Labels VEB-Films, über seinen Werdegang und den Open-Source-Film. Das Interview steht natürlich unter einer CC BY-SA Lizenz.
Blogpiloten: Du bist eigentlich Informatiker. Wie bist du zum Film gekommen?
Stefan Kluge: Das war eher Zufall. Ich habe schon immer gerne fotografiert und Computerspiele gemacht, dann aber Informatik studiert. Nach dem Studium bin ich in die Staaten gegangen und habe mir dort ein Auto gekauft. Das war ein spektakulärer Oldtimer, ein riesiges schweres Eisenschwein. Und das musste ich wieder zurückbringen, als ich die Staaten verlassen habe – an den, bei dem ich es gekauft hatte. Ich habe zwei Freunde aus Deutschland gebeten, rüberzukommen und den Rückweg zu filmen. Da haben wir dann "Route 66" draus gemacht, mit dem ich in den Film reingestolpert bin. Der Film kam beim Release gut an, und ich bin dabei geblieben.
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In der Höhle des Löwen? Chat mit der GEZ

Björn Rohles: Alles neu macht der Februar. Der gewählte Zeitpunkt klingt etwas ungewöhnlich (Projekt nicht rechtzeitig zum Jahresende fertig?), doch nun ist sie da: Die neue Image-Kampagne der GEZ, mit neuem Logo und einem offenen Auftreten den Fragen aus der Bevölkerung gegenüber. Das dazugehörige Forum bot - wenn auch nett gedacht - bisher wenig Anlaß zu positiven Berichten. Doch ist das Forum nur einer der Bestandteile der neuen Kampagne: Antworten soll man in den Experten-Chats mit Mitarbeitern der GEZ erhalten. Der erste Expertenabend war gestern – und wusste durchaus angenehm zu überraschen. [MEHR]

GEZ-Forum: Das Schweigen der (GEZ-)Lämmer

Björn Rohles: Manchmal ist es Zeit für eine Erneuerung von Grund auf. Das jedenfalls ist der Eindruck, den man von den neuen Wegen erhält, die die GEZ nun beschreiten möchte. Dabei geht es jedoch nicht nur um das neue Logo, das nun in runden Formen einen wesentlich freundlicheren Eindruck macht, sondern vor allem um eine neue Image-Offensive. Ein zentraler Bestandteil dabei ist das hauseigene Forum, in dem man sich mit der Öffentlichkeit austauschen möchte. Im Interview mit Michael Friedrichs erläutert GEZ-Chef Hans Buchholz, man wolle damit "kritischen Austausch und die Diskussionen über die GEZ und die Rundfunkgebühren" vorrangig mit einer jungen und internetaffinen Zielgruppe ermöglichen. Gute drei Wochen ist das nun her. Zeit also für eine Analyse des Forums: Erreicht es seine hochgesteckten Ziele? [MEHR]

Open Source Filme: Freie Werke fürs Auge

Björn Rohles: Das Netz ändert unser Leben, und es ändert auch unsere Kunst. Ein Beispiel dafür ist der Open Source Film, der den Ansatz der Open Source Software auf die Herstellung und Distribution von Filmen überträgt. Open Source Filme stehen unter einer freien Lizenz, etwa unter Creative Commons. Die Rohmaterialien der Filme können von jedem heruntergeladen werden. Die Dateien müssen dabei in einem Format zur Verfügung gestellt werden, das eine Bearbeitung mit freier Software erlaubt. Somit wird es möglich, dass jeder die Werke bearbeiten und neue Versionen zur Verfügung stellen kann. Die bisher erschienenen Filme kann man IMHO in drei Kategorien einteilen.
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Flickr Commons: Bilder der alten Zeiten

Björn Rohles: flickr commons Beispiel
Dass man bei Flickr gute Fotografien unter einer Creative-Commons-Lizenz finden kann, dürfte mittlerweile so ziemlich jeder wissen. Etwas anders sieht es leider immer noch mit den Commons aus: Obwohl bereits seit einer gefühlten Ewigkeit online, finden sie in der Blogosphäre nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen gebühren würde. Grund genug, ein paar besonders feine Sammlungen hervorzuheben. [MEHR]

Kostenfreies Screen Sharing mit Mikogo

Björn Rohles: Es gibt ja so Gelegenheiten, da fragt man immer seinen Alpha-Nerd. Oder seine Alpha-Nerdin. Der oder die wird's schon richten, denkt man sich dann. Ganz so einfach ist das aber doch nicht, denn wie erklärt man jemandem übers Telefon, was er wo zu klicken hat, um endlich … (hier bitte ein beliebiges Problem eintragen) zu können?
An dieser Stelle setzt Mikogo an. Der Dienst schreibt sich "free screen sharing for people and businesses" auf die Fahne und wartet sogar mit Fernbedienbarkeit des Rechners auf. Im Rahmen der (mittlerweile beigelegten) Auseinandersetzung um den Twitter-Account @mannheim hat Mikogo einige Publicity bekommen. Es wird also Zeit, den Dienst genau unter die Lupe zu nehmen. [MEHR]

Topliste: Typografie-Tools im Web

Björn Rohles: Das Web bietet einige brauchbare Tools für den typointeressierten Designer. Eine Auswahl findet ihr hier. Weitere Ideen (auch zu anderen Themen) hat André Paetzel in seinen Links zu Kreativität im Netz zusammengetragen, eine Reihe von Typo–Tools speziell für den Webworker gibt es ebenfalls zu entdecken. fontstruct [MEHR]

Tech-Podcasts: Hörend zu mehr Technik-Knowledge

Björn Rohles: Kein Durchblick im Hördschungel? Die Blogpiloten haben eine Reihe empfehlenswerter Tech-Podcasts zusammengestellt (Bild: Julianne.hide, Flickr CC BY) Dem Netzbürger konnte man ja eine gewisse Technik-Affinität noch nie absprechen. Für einige Netzbürger gilt das allerdings in besonderer Weise: Sie erstellen jede Woche Podcasts, in denen sie mit anderen über diverse technische Entwicklungen sprechen und so die Grundlage für ein Verständnis bei ihren Hörern legen. Wir haben für euch acht Klassiker der Tech-Podcasts zusammengetragen, die in keinem Feedreader fehlen sollten. [MEHR]

Lesetipps für den 22. Juli

Björn Rohles: Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch's Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.
  • Weezer - The 8-Bit Album: René von Nerdcore hat mal wieder was Tolles gefunden: eine 8-Bit-Version von Weezer. Hörenswert!
  • Schlechte Erziehung: Don Dahlmann kommentiert die Tweets zum Thema Schnutinger-Vodafone. Sein ernüchterndes Fazit: die Kommentare zeugen von ziemlich schlechten Schulhofmanieren.
  • Vielen Dank Frau Schnutinger: mthie macht sich ein paar Gedanken zum Verhalten des Web 2.0 zur Schnutinger-Vodafone-Affäre. Sein Fazit: Das Gute am Ausstieg von Schnutinger sei, dass er zum Nachdenken über Beleidigungen anrege.
  • Vodafone: Kosmar hat einige gute Gedanken zur heiß diskutierten Vodafone-Kampagne und seiner eigenen Rolle niedergeschrieben. Mit Anmerkungen zu Social Media Marketing und einer netten Spende an den Chaos Computer Club.
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Lesetipps für den 21. Juli

Björn Rohles: Die Blogpiloten stoßen bei ihren Streifzügen durch's Netz auf jede Menge spannende Links. Einige besonders lesenswerte stellen wir hier vor.
  • Balance Your Media Diet: Wired mit einem Vorschlag zu einem ausgewogenen Verhältnis im täglichen Medienkonsum.
  • Rückzug wegen Web2.0-Häme: Meedia hat eine schöne Zusammenfassung zu den Vorgängen rund um den Beitrag von Ute Hamelmann im Vodafone-Blog.
  • YouTube Testing 3D Videos (YT3D): YouTube experimentiert gerade mit 3D-Videos herum. Noch sehr früh in der Entwicklung, könnte aber spannend werden.
  • Explore the moon in Google Earth: Passend zum Jubiläum der Mondlandung bohrt Google noch einmal sein Google Earth auf und erlaubt den Nutzern nun, auf dem Mond virtuell herumzuspazieren.
  • Wahlcheck: Bundestagswahl 2009: Telemedicus hat einen Wahlcheck online gestellt: Anhand einer Reihe von Fragen zum Medienrecht können sich Interessierte hier einen Überblick über die Positionen der Parteien machen. Mit dabei sind: CDU, SPD, Grüne, FDP, die Linke und die Piratenpartei. Den Anfang machen die Statements der Grünen, im Laufe der Woche kommen die restlichen Statements nach und nach hinzu.
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