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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]

Meike Laaff

Meike LaaffMeike Laaff (www.laaff.net) lebt und arbeitet als Journalistin in Berlin. Sie ist stellvertretende Ressortleiterin bei taz.de, schreibt für überregionale Zeitungen, Onlinemagazine und produziert Radiobeiträge. Sie betreut zudem das taz-Datenschutzblog CTRL.

Soundcloud: “Wir überreden die Labels nicht”

Meike Laaff: Seit sie online sind, ist soundcloud das Lieblingskind der Musikblogger und -produzenten: Hübsch, einfach und richtig gut auf die Bedürfnisse von Leuten zugeschnitten, die gemeinsam an Musik arbeiten wollen. Wie Kollaboration, gute Musik und schicke Social-Web-Lösungen zusammengehen, dafür interessiert sich natürlich auch die Musikindustrie. Weshalb Soundcloud zur Cebit Sounds anreisen wird - der ersten Veranstaltung, auf der die Computermesse IT und Musiklabels zusammenbringen werden. Blogpiloten.de haben mit Alexander Ljung gesprochen - über seine Weigerung, bei den Musiklabels zu missionieren, die neue Kooperation mit Hypemachine und die Zukunft von mp3. [MEHR]

Netzsperren: Gut, dass wir drüber geredet haben…

Meike Laaff: Gestern war der große Tag: Eine gefühlte Ewigkeit nachdem 135.000 Menschen die Onlinepetition gegen Netzsperren unterzeichnet haben, war deren Initiatorin Franziska Heine endlich vor den Petitionsausschuss geladen. Zwei lehrreiche Stunden über den Sinn von Petitionen, Netzaktivismus und die Manege des Berliner Parlamentszirkus. [MEHR]

Chatroulette: Auge in Auge mit dem Freak

Meike Laaff: Chatroulette Screenshot Soziales Netzwerk? Kann man jetzt auch ohne Freunde haben: Auf Chatroulette.com wird jedem Nutzer zufällig aus einem Pool von 20.000 Nutzern ein Gesprächspartner zugeschanzt - mit dem man entweder ins Gespräch kommen kann. Oder einfach auf "next" klickt, um einen interessanteren vorgesetzt zu bekommen.
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Brille auf: Kunst statt Werbung

Meike Laaff:
Was für eine Vorstellung: Ein persönlicher Ad-Blocker für die Innenstadt! Eine Vision, die die Macher von „The Advertiser“ wahr werden lassen: Sie scannen Plakate und Logos von Calvin Klein bis Budweiser ein, blenden die Werbung dort aus und ersetzen sie mit Kunstinstallationen. Natürlich nicht wirklich, sondern nur für den Nutzer ihrer Ferngläser, Kunst auf Werbeflächen einblenden. [MEHR]

Feudalherren, Irokesen und kein Gespräch

Meike Laaff: Körpersprache, die Bände spricht: Sascha Lobo (v.l.n.r.) verkrampft, Tiziana Terranova im verzweifelten Versuch, Dialog herzustellen, Steve Lambert beleidigt und Matteo Pasquinelli unterfordert bis genervt. (Foto: Anja Krieger)
Drei Männer, drei Themen und keines davon war tatsächlich Liquid Democracies - auch wenn das ursprünglich im Programm gestanden hatte. So diskutierten am Sonntag abend Matteo Pasquinelli, Steve Lambert und Sascha Lobo an einander vorbei.
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Sterling: “Decay – but there is a fun part”

Meike Laaff:
Am Samstag auf der Transmediale hat auch Science-Fiction-Autor Bruce Sterling über atemporality, eine Art Nichtzeit gesprochen – sich also extra auf das etwas verspulte Zukünftigkeits-Thema der gesamten Veranstaltung eingelassen. [MEHR]

Langsamkeit, Duchamps und jede Menge Jetzt: Futurity Long Conversation auf der Transmediale

Meike Laaff: futurity Neun Stunden Zeit, um über Zukünftigkeit zu sprechen - eigentlich nicht übermäßig viel angesichts dieses Themas. Die allerdings ziemlich lang werden kann, wenn man im dämmrigen Auditorium des Hauses der Kulturen der Welt sitzt. Gegen 20 Uhr fragt Andy Cameron, der Chef des Benetton-Kommunikationsforschungscenters "Fabrica", wie viele Menschen eigentlich schon von Beginn an im Saal sitzen. Es heben sich etwa fünf Hände. "You have my admiration", sagt er. [MEHR]

Wikileaks Finanzloch gestopft

Meike Laaff: UPDATE: Offenbar ist die Whistleblower-Seite wikileaks vorerst gerettet:
Achieved min. funraising goal. ($200k/600k); we're back fighting for another year, even if we have to eat rice to do it.
verkündete das Projekt via Twitter. [MEHR]

ELENA und die doppelte Petition

Meike Laaff: ELENA Das elektronische Entgeltnachweisverfahren, kurz ELENA, erzeugt endlich ersten aktiven Widerstand bei Netzbürgerrechtlern. Zwei Bürger haben beim Bundestag eine Petition eingereicht, die dagegen protestiert, dass Höhe des Gehalts, Krankmeldungen, Kündigungsgründe und viele andere Daten über einen Arbeitnehmer automatisch gespeichert werden. [MEHR]

Die Flatrate und der “Irrweg” – Revival einer Debatte

Meike Laaff: Endlich kommt mal wieder ein bisschen Bewegung in die Debatte um die Kulturflatrate: Nachdem der Bundesverband Musikindustrie 10 Thesen zu diesem "Irrweg" veröffentlicht hat, schießt Journalist und Urheberrechte-Spezialist Matthias Spielkamp zurück und antwortet auf Zeit online mit einem offenen Brief an den Geschäftsführer des Musikindustrieverbands, Stefan Michalk. Und schon fliegen die Fetzen. Aber schön der Reihe nach: [MEHR]