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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]
Die BBC arbeitet an einer Dokumentation über das Internet. Mit der vierteiligen Produktion "Digital Revolution" scheint sie sich den Herausforderungen stellen zu wollen, die das Netz dem Fernsehen stellt: das Team hat ein Blog eingerichtet, mit dem man in Austausch mit den Nutzern treten möchte. Produzent Russel Barnes dazu:
So we have decided to adopt a radical, open-source approach to the production process. We don't just want to observe bloggers from on high; we want to blog ourselves and get feedback and comment on our ideas.
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netzrauschen Dass das Netz im Wahlkampf angekommen ist, dürfte nichts Neues sein. Die ARD springt nun auf den Zug auf und hat das neue Format "Netzrauschen" entwickelt. Dort will man in den Wochen vor der Bundestagswahl den Wahlkampf im Internet auf die TV-Bildschirme bringen und dabei auch mit Bloggern diskutieren. Den Piloten gibt's schon mal vorab: SPD-Wahlkampfmanager Kajo Wasserhövel erzählt von der Onlinekampagne der SPD, den Internetsperren und der Piratenpartei. Der Pilot ist gelungen, was auf ein schönes neues Format im TV hoffen lässt, das lange schmerzlich vermisst wurde und den Menschen endlich nahebringen könnte, dass das Internet auch in der Politik ein wichtiges Thema ist. [MEHR]
Schmeißt die Fernbedienung weg und greift euch die Maus! Das Fernsehen hat zwar trotz Unkenrufen das Jahr 2008 überlebt und wurde nicht vonm Internet abgelöst, trotzdem gibt es auch im Netz jede Menge Sehenswertes. Wir haben für euch eine Liste der besten Web-TV Angebote zusammengestellt. [MEHR]
Weihnachten 2008. Wie jedes Jahr schneit es in Deutschland. Die weihnachtlich gestimmten Familien versammeln sich vor den heimischen Fernsehgeräten und betrachten das eigens für mehr oder weniger auf sie zugeschnittene Zielgruppen-Programm. Im Internet herrscht indes gähnende Leere. Vergessen sind die Tage, als die ominösen Blogpiloten arrogant den Tod des Fernsehens hinausposaunten. Das Leitmedium hat die besinnlichen Tage fest im Griff. Aber dennoch: das vergangene Jahr hat gezeigt, wie gut sich Internet und Fernsehen vertragen können – und dass WebTV nicht einfach TV im Web ist. [MEHR]
Wall of Clocks Blog around the Clock: nächsten Samstag bloggt die deutsche Blogosphäre über das hiesige TV-Programm (Bild: rustman, Flickr Creative Commons) Kommenden Samstag, 14.12.2008, um 18 Uhr startet er: der erste 24 Stunden Live TV Blogging Marathon Deutschlands. Die Macher von nomnomnom starten mit dem "A-Team" und bloggen sich dann einen ganzen Tag lang mehr oder weniger wach durch das deutsche Fernsehprogramm. Mit dabei sind illustre Gäste der deutschen Blogosphäre, und selbstverständlich darf sich der geneigte Leser zuschalten. Der genaue Programmablauf folgt noch. [MEHR]
Der öffentlich-rechtliche Sender 3sat sendet zur Zeit eine Reihe interessanter Filme aus dem Netz. Vergangene Woche zeigten sie eine gekürzte Fassung von "Web 2.0 - Der Film", den Anne Arndt, Felix Kolb und Heiko Brandosch im Rahmen ihres Studiums der Medienwissenschaft an der Universität der Medien Stuttgart gedreht haben. Der Film gibt Einblicke in die Arbeit der Macher verschiedener Web2.0-Plattformen. Die gesendete, gekürzte Fassung gibt es in der 3sat-Mediathek, das Original bei Sevenload. Kommenden Sonntag, den 03.08.2008, 16.30 Uhr geht die Reise weiter. Mit "7DAYSGC" zeigt 3sat eine Dokumentation über die Games Convention in Leipzig. [MEHR]
Logo von TelewebberWer den Blogpiloten in den letzten Wochen gefolgt ist, konnte den Eindruck gewinnen: du bist entweder mehr Fernsehen oder mehr Web. Beides geht nicht, oder? Doch, dachten sich wohl die Macher von telewebber.de, dem Dienst, der das Beste aus beiden Welten vereinen will, eben Tele und Web. Blogpilot Björn Rohles hat überprüft, ob diese Liaison gut geht. Wie funktioniert telewebber.de? Telewebber kommt mit überraschend wenig Bedienelementen aus: Nach der Anmeldung kann man die Sendung wählen, die man gerade schaut. Dabei ist die Auswahl noch auf die großen Sender beschränkt, was aber gewiss nur vorübergehend der Fall sein wird. Anschließend gelangt man in einen Chat-Raum. Dort kann man dann alles machen, was man auch an privaten Fernsehabenden mit Freunden machen würde: über den Inhalt reden, virtuelle Getränke bereitstellen oder sich mit lustigen Spielchen wie Werbung-Raten vergnügen. Mittels drei Buttons kann man auf die Sendung emotional reagieren ("Applaus", "Witzig" und "Buh!") und die Reaktionen auf einer Sendung als Grafik anschauen. Screenshot aus dem Angebot von Telewebber Neben den kommunikativen Seiten gibt es noch einige weitere hilfreiche Features. So kann sich der Nutzer an eine gewünschte Sendung erinnern lassen oder über verschiedene Statistiken erfahren, was er am meisten geschaut hat. Telewebber vernetzt sich auf Wunsch mit Twitter, um den Freunden mitzuteilen, dass man dort gerade aktiv ist. Außerdem gibt es ein Punktesystem, das sich nach der Aktivität bemisst. Das Erscheinungsbild lässt sich über vorgegebene Designs oder eigene Einstellungen anpassen. An wen richtet sich Telewebber? Telewebber ist vollends auf Unterhaltung und Kommunikation ausgelegt. Chats, Bewertungen und kleine Spielchen für zwischendurch prädestinieren den Dienst für Abende, die man gezwungenermaßen alleine vorm TV verbringt, aber eigentlich lieber mit anderen teilen möchte. Telewebber macht das möglich - wenn auch nur virtuell. Blogpiloten-Urteil Telewebber setzt auf das Beste beider Welten: die Unterhaltung im Fernsehen und die Kommunikation im Web. Das Interface verhält sich erwartungsgemäß, auch unerfahrene Nutzer finden sich schnell zurecht. Witzige Features wie die Spielchen für zwischendurch bieten einen echten Mehrwert für einsame Fernsehabende. Vermisst wurde eine größere Auswahl an Sendern und eine Empfehlungsfunktion, über die man seine Freunde mittels eines Klicks auf gute Sendungen aufmerksam machen könnte. Zudem wären Beschreibungen zu Sendungen hilfreich, die in Web 2.0-Manier die Nutzer selbst liefern könnten. Spaß macht Telewebber aber auch heute schon. [MEHR]
Gastbeitrag von Ulrike Reinhard [MEHR]
Es hat es nur selbst noch nicht gemerkt.
Gastbeitrag von Sebastian Sooth.
Eine Fernsehsendung, die sich einem speziellen Thema widmet, die jede Woche aus einem Studio mit Publikumsbeteiligung gesendet wird, jede Woche Gäste einlädt, unter der Woche Menschen vor Ort besucht und kleine Einspieler draus macht – eingebettet in eine dokufiktionale Fortsetzungsgeschichte um ein junges Paar, das gemeinsam ein Café mit Internetzugang betreibt und während der Sendung live mit dem Publikum chattet. Das Ganze begleitet von einer Internetcommunity, einer umfangreichen Infowebsite mit weiterführendem Material zur Sendung, einem Themenheft zu jeder Folge und ergänzenden Texten in gedruckten Zeitungen. So könnte intelligentes Fernsehen aussehen, wenn es neben der Funktion als reine Abspielinfrastruktur für Filme, Serien, Boulevardformate und vor allem Werbung jeglicher - vor allem schlechter - Qualität überleben will. [MEHR]
Gastbeitrag von André Krüger aka Bosch broken-television1.jpg Mir geht es nicht gut. Ich bin krank, ich habe Fieber und liege im Bett. Ich greife zu meiner Fernbedienung, und nachdem ich mich eine Weile durch die Senderlandschaft gezappt habe, stelle ich fest: Dem Fernsehen geht es noch viel schlechter als mir. Wohin man auch schaltet: Gossentalk, Vergewaltigungsprozesse in Nachmittagsgerichtsshows oder Menschen in schlecht sitzenden Anzügen, die einem veraltete Mobiltelefone, nicht funktionierende Sparschäler oder lackschädigende Autopolituren verkaufen wollen. Abends wird das Schlimmste aus den Talkshows noch einmal recycelt, und es werden abwechselnd Wiederholungen von Seifenopern und Verfilmungen der „People-Magazine“ Bunte, Gala und Frau im Spiegel gezeigt. Der Unterschied zwischen Privatfernsehen und öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten lässt sich nur noch daran erkennen, dass in den Model-Casting-Shows der ersteren den häßlichen Entlein eingeredet wird, gar nicht so häßlich zu sein, wie sie zu sein glauben, während im Privatfernsehen sofort ein paar Kilo Silikon implantiert werden. Eine ganze Industrie von Castingshows formte in den vergangenen Jahren eine Armee von Superstars und -modellen; weit mehr als ein einzelnes Land verkraften könnte. Ihr Weg ins Big-Brother-Haus oder Call-In-Shows scheint bereits vorgezeichnet – das Fernsehen fungiert zunehmend als eine Art mediale Resterampe. [MEHR]
 
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