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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]
Immer wieder schön, wenn Web 2.0-Dienste die Sprachen anderer Web 2.0-Dienste lernen. Seit heute kann die beliebte Fotocommunity Flickr Links zu Bildern direkt in den Microblogging-Platzhirsch Twitter schicken. Das geht über die "Bloggen!"-Funktion für bereits veröffentlichte Bilder oder über eine spezielle E-Mail-Adresse, die Bilder automatisch sowohl auf Flickr als auch auf Twitter postet. Bilder von Flickr zu tweeten geht kinderleicht über die Bloggen-Funktion [via Flickr Blog] [MEHR]
polarrose_logoMit Hilfe von PolarRose kann die Foto-Sharing-Plattform Flickr jetzt auch Gesichter erkennen. Noch nicht ganz allein und auch nicht hundertprozentig zuverlässig, aber hier entsteht etwas sehr spannendes. PolarRose, ein schwedisches Startup, arbeitet schon lange an Gesichtserkennungssoftware. Durch die Kopplung an Flickr und Facebook ist der Dienst jetzt erstmals in freier Wildbahn verfügbar. Bislang ist das Ganze noch etwas umständlich: PolarRose gleicht Facebook- und Flickr-Kontakte ab, findet auf Flickr Fotos der Facebook-Freunde und markiert sie mit dem entsprechenden Namen auf Flickr. (Grund hierfür ist offenbar ein Detail in den Nutzungsbedingungen der Facebook-Schnittstelle.) Wir können aber wohl davon ausgehen, dass die Integration beider Dienste schon sehr bald runder laufen wird. Nachdem Google Picasa und Apple iPhoto ist damit schon der dritte Dienst am Start, der Ernst macht mit halbautomatisierter Gesichtserkennung. Und das ist sicherlich erst der Anfang. Persönlich bin ich immer ein wenig hin- und hergerissen zwischen Faszination über die Technik und Bedenken hinsichtlich der Privatsphäre. Mich würde interessieren, wie ihr das seht - lasst mich wissen, wie ihr dazu steht! [MEHR]
logo_ccNach einer aktuellen Studie von Creative Commons tendieren Flickr-Nutzer dazu, ihren Werken verhältnismäßig restriktive Rechte zuzuteilen. Drei Viertel der Nutzer (76%) schließen kommerzielle Verwendung ihrer Werke aus, bzw. verlangen für diesen Fall persönliche Vereinbarungen. Anders sieht das Bild aus, wenn es um kreative Abwandlungen geht: etwa zwei Drittel (63%) erlauben Bearbeitungen ihrer Bilder. [MEHR]
Blick hinter die Kulissen, aber nicht hinter die Fassade! [MEHR]
Ein wahrer Augenschmaus ist der Tiltviewer, ein Kunstprojekt von Felix Turner. Tiltviewer ist ein 3D-Browser für Fotos und gleichzeitig ein wunderschönes, futuristisches Interface. Die ständig wechselnden Bilder rotieren frei im Raum. Es ist fast schon hypnotisch, den Fotos dabei zuzusehen, wie sie ins Raster fallen und dabei andere verdrängen. Dabei sind auch die Bilder an sich schon sehenswert, zeigen sie doch die interessantesten Bilder der Bilderplattform Flickr. Bildquelle: Screenshot von Tiltviewer Bildquelle: Screenshot von Tiltviewer Mehr Details gibt es auf Turners Blog. (via) [MEHR]
Beim Online-Wahlkampf sind die amerikanischen Parteien meist kreativer als ihre Kollegen in Deutschland. Nicht zufällig sind Blogs im Präsidentschaftswahlkampf 2002 zum Massenphänomen geworden. Auch im laufenden Wahlkampf sind Republikaner und Demokraten sehr umtriebig im Netz, haben doch die Parteistrategen die Macht sozialer Netzwerke erkannt. Ein großes Problem war dabei stets, wie man den Erfolg solcher Kampagnen messen kann. (Ob Rudy Giuliani sich mit seinen 9216 MySpace-Freunden zufrieden geben wird?) Eine Möglichkeit zum Auswerten von Onlinekampagnen hat gerade Compete.com vorgestellt. Der Statistikdienst schlägt vor, "Facetime" zu messen, also die Zeit, die die potenziellen Wähler im Netz mit dem Kandidaten verbringen. [MEHR]