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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]
karrierebibel.de (Jochen Mai) hat ein spannendes Interview mit Jeff Jarvis auf der DLD10 geführt. Es geht um Apple Fanboys, das iPhone und den neuen TabletPC namens iSlate sowie deren Tauglichkeit als eReader. Spannend ist Jarvis' Meinung zur Produktentwicklung bei Apple und Microsoft. Kein tolle Bildqualität, dafür ist der Inhalt umso hörenswerter: [MEHR]
17 Behauptungen zum Journalismus und wie dieser in Zeiten des Internets funktioniert, hat eine Gruppe von Profi-Journalisten zusammengestellt und als "Internet–Manifest" veröffentlicht. Die 17 Thesen gibt es nach dem Klick. [MEHR]
Ein mobiles Journalistenbüro fährt kreuz und quer durch Deutschland - im Bauwagen - und spricht vor Ort mit den Menschen über Alltagsprobleme, Politik und Wahlkampf: Das ist die Wahlfahrt09. Journalistin Lu Yen Roloff stellt das Projekt im Blogpiloten-Interview vor. [MEHR]
Ich war in letzter Zeit wieder einmal viel unterwegs in deutschen Verlagslanden, regionale Häuser, überregionale Häuser, Print- und Fernsehmedien. Dass hierbei immer wieder die Sprache auf Google kommt, ist klar, aber die Bandbreite dessen, was Journalisten, Medienmacher und Verlagsmanager wissen (wollen) oder eben nicht wissen (wollen), ist wie eine ständige Zeitreise - und das im Jahr 2009. Hier eine Auswahl: [MEHR]
kooptech Christiane Schulzki-Haddouti ist freie Journalistin und führt das Blog Kooptech. Im Blogpiloten-Interview spricht sie über die Wandel der Medienbranche, die Misere im (Online-)Journalismus und ihre Studie zu "Kooperativen Technologien". [MEHR]
Der Journalismus im Netz ist meist Informationsweitergabe, nicht Deutung. Angaben der Agenturen werden eins zu eins übernommen, nicht immer mit der Angabe der Quelle. Ein Grundsatzurteil aus den USA sagt, dass die schmucklose und präzise Sprache der Presseagenturen schwer zu schützen ist. Der Satz „Präsident Medwedew ist in Deutschland gelandet“ kann in dieser Lesart von jedem sein; Quellen gibt es nicht mehr. Agentursätze wabern durchs Netz. Das Kopieren-und-Einfügen verstellt den Blick dafür, dass diese Information, die da kopiert wurde, erst einmal gewonnen werden musste. Informationsgewinnung kostet Geld. [MEHR]
Nicole Simon hat drüben im Tekkie-Update von Turi2 eine Interview gegeben. Sie rät Journalisten zu twittern bzw. es zumindest mal auszuprobieren. Leander Wattig hatte ja die Tage schon mit einem interessanten Posting zum Reply-Verhalten twitternder Redaktionen Aufmerksamkeit auf sein Blog gezogen. Mir selbst ist es in den letzten Tagen und Wochen auch aufgefallen, dass vermehrt Journalisten beginnen mir zu folgen. Das heisst nur leider noch nicht, dass diese auch verstanden haben, worum es bei Twitter geht. Die einen nutzen es schlicht um Links zu ihrem Content rauszuhauen, die anderen followen nur um zu Lurken und nach Möglichkeit den nächsten Augenzeugen-Tweet als erster zu sehen. Es ist wie beim Bloggen - so meine Vermutung - journalistisches Twittern will gelernt sein, Nicole hat dazu gute Tipps, den Rest muss man durch Ausprobieren lernen. Achja, wer es gedruckt mag, der kann sich das Büchlein von Nicole Simon und Nikolaus Bernhardt zulegen. Titel: "Mit 140 Zeichen zum Web 2.0". Dazu gibt's auch eine Website. Nicole twittert hier. [MEHR]
Blogger in den USA sollen zukünftig den gleichen Quellenschutz in Anspruch nehmen können wie Journalisten. Das zumindest sieht eine Neufassung des "Free Flow of Information Act" vor. In der neuen Fassung des "Gesetzes zur freien Verbreitung von Information" findet sich eine geänderte Definition von "Journalismus": Bisher mussten Journalisten einer Nachrichtenagentur angehören, um sich auf den "Information Act" berufen zu können. Die neue Regelung sieht vor, dass jeder als Journalist gilt, der "lokale, nationale oder internationale Nachrichten sammelt, aufschreibt, fotografiert oder auf sonstige Weise veröffentlicht". Dazu gehören also auch Blogger, die sich nun auf das Gesetz berufen können, um ihre Quellen zu schützen. In den letzten Jahren hatte es bereits einige Fälle gegeben, in denen Blogger sich auf dieses Gesetz beriefen und Gefängnis- und andere Strafen in Kauf nehmen mussten. [tags]zensur,journalismus,recht,usa[/tags] [MEHR]
Die Nürnberger Kommunikationsagentur Flutlicht befragte im Februar 2007 etwa 1.700 Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum zu Relevanz und Einfluss des Web 2.0. Resonanz bekam die Agentur von 170 Journalisten, die auf die gestellten Fragen antworteten. Die Auswertung gibt es nun zum Download (PDF).
Rund zwei Drittel der Befragten geben an, kein „aktiver Blogger“ zu sein. Ein ähnlich hoher Anteil sieht sich jedoch regelmäßig in der Blogosphäre um - vor allem als Inspirations- und Informationsquelle für die tägliche Arbeit. Rund 86 Prozent der befragten Pressevertreter sehen Blogs nicht als echte Konkurrenz zur eigenen Berichterstattung. Jedoch spüren bereits 42 Prozent der Redakteure einen starken Einfluss auf den Journalismus generell sowie auf ihre Leserschaft.
Mehr dazu bei Jörg Petermann und Klaus Eck. [tags]studie,weblogs,web 2.0,journalismus[/tags] [MEHR]
Die Columbia School of Journalism hat zum vierten Mal in Folge eine Untersuchung zum Status der US-Medien gemacht. Die Studie "The State of the News Media" gibt dabei interessante Beobachtungen der Medienlandschaft wieder. Weblogs konnten demnach ihre Reichweite wieder ausbauen und gehören damit in den USA zu den wenigen wachsenden Medien.Allerdings zeigt die Untersuchung auch, dass Blogs durch ihre zunehmende Professionalisierung einiges vom Image der “Bürgermedien” einbüßen könnten. Auch zeigt die Studie, dass noch immer nicht klar ist, wie Online-Journalismus in Zukunft aussehen kann und sich finanzieren läßt. Ein Punkt, der auch bei den Online-Bestrebungen deutscher Verlagshäuser noch immer offen ist. [via Jan Tißler] [tags]studie,weblogs,journalismus[/tags] [MEHR]
 
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