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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]
Buzzriders soll das neue Projekt von Robert Basic heißen, soviel steht schon länger fest. Jetzt hat sich der Blogger gegenüber Meedia zu den konkreten Plänen geäußert, denen er sich nach dem Verkauf seines alten Blogs BasicThinking) widmen will: "Es soll eine echte News-Neuerung werden. Eine Mischung aus DPA-Ticker und Twitter, bei der jeder seine News einstellen kann." Eine Mischung aus Twitter, DPA und Digg, top-aktuell und natürlich hochgradig interaktiv also. Auf einen Kern von bezahlten Redakteuren möchte er dennoch nicht verzichten. Zunächst aber soll das Projekt klein und schlank starten, als "Linkschleuder", bis später auch größere Medien angegangen werden können. Konkret, so Basic, möchte er Spiegel und Heise.de Konkurrenz machen. Wann es losgeht steht noch nicht genau fest, zunächst wird Robert ein wenig an dem Projekt basteln, bisher gibt es dort nur eine weiße, leere Seite zu sehen. Es gab ja schon einige Experimente mit usergenerierten News, die in Deutschland bisher aber einigermaßen erfolglos waren. Zuletzt hat Holtzbrinck angekündigt, bei Zoomer den Stecker zu ziehen, mit Zeitjung (betrieben von der Münchner Werbeagentur Das Goldene Vlies) ist aber ein neues Projekt ans Netz gegangen. Wer auch immer der erste ist, der den Leser-Reporter-Code knackt, wird die Nachrichtenlandschaft hierzulande kräftig verändern. Spannend wird es allemal! [MEHR]
Auf YouTube waren Videos bisher vor allem klein und pixelig. Beides ändert sich jetzt. Denn ab sofort gilt: Größer ist besser. YouTube zeigt die Filmchen im Breitbildformat an - bis zu 950 Pixel breit. Für ältere Videos im 4:3-Format heißt das: Rechts und links gibt es einen schwarzen Balken. Alle anderen Videos sehen aber deutlich besser aus. Um das gleich mal auszuprobieren, übernehmen wir hier das Beispiel unserer Freunde drüben bei TheNextWeb, das interaktive Abenteuer von Chad, Matt & Rob: Auf YouTube gibt es auch eine hochauflösende Version des Videos. Viel Vergnügen bei der Zeitreise! [MEHR]
Wie die New York Times berichtet, plant eine der größten Nachrichtenagenturen der Welt, die Associated Press, Richtlinien herauszugeben, die es u.a. Bloggern erlauben unter bestimmten Bedingungen Nachrichtenbeiträge, Videos und Fotos der Agentur in ihren Blogs einzubinden. Was auf den ersten Blick wie eine Öffnung in Richtung Web aussieht, ist bei genauerer betrachtung eher eine Verschärfung der Situation. Denn AP hat in den vergangenen Woche vermehrt Klagen gegen Blogs rausgefeuert, prominentestes Beispiel der Drudge Retort (nicht Drudge Report). Techcrunch zieht direkt mal die Konsequenzen und verbannt AP-Geschichten aus dem eigenen Angebot. Ein weiterer Riese also wankt im Geschäft mit Nachrichten, deren Schutz via wasserdichtem Copyright und dem entgrenzten Web. Jedoch bleibt abzuwarten, ob aus dem Wanken auch ein "In-die-Knie-gehen" wird. [MEHR]
"Tiqqer ist die tägliche Dosis hochaktueller Neuigkeiten aus dem Web und das Vernetzen mit Gleichgesinnten, die ähnliche Interessen haben", sagt Stephan Baumann über sein Nebenprojekt Tiqqer. Im Blogpiloten-Interview spricht er über Memetracker und erklärt, wie Tiqqer helfen kann, der Informationsflut Herr zu werden. Den Review zu Tiqqer gibt's als Nachschlag dann heute Nachmittag! Also: Stay tuned! Hier klicken für weitere Blogpiloten-Interviews. [MEHR]
CNN steht kurz davor, ein neues Videoportal für Bürgerjournalismus zu starten, meldet Mediaweek. Das Projekt soll den Namen iReport tragen. Die Website ist zwar bisher nicht zu erreichen, doch scheint der Namen plausibel: Schon seit 2006 nimmt der Fernsehsender sogenannte I-Reports in Form von Fotos und Videos von Zuschauern entgegen. Was genau uns erwartet, ist schwer zu sagen: Klar ist, dass der Fokus des Dienstes auf Video liegen wird, unklar dagegen, wie die eingereichten Filme moderiert werden sollen. Mediaweek zitiert Susan Grant, Executive Vice President der CNN News Services, hier mit widersprüchlichen Aussagen. So soll iReport einerseits "completely unvetted", also ohne inhaltliche Überprüfung funktionieren: "The community will decide what news is" lautet die Devise. Andererseits werde CNN den Nutzern "auf viele Arten" zeigen, dass es sich bei iReport um eine im Nachhinein moderierte Seite handelt. Wie die Inhalte also gefiltert werden, wird sich zeigen müssen. Bis dahin dürfen wir gespannt sein, ob CNN es mit der Initiative ernst meint. (via mashable) [MEHR]
Noch vor wenigen Tagen hatten wir uns über die Ankündigung gefreut, dass Sony BMG zukünftig Musik ohne Kopierschutz verkaufen würde. Leider wird daraus wohl zunächst doch nichts. [MEHR]
Große Neuigkeiten für die Nutzer von Social Networks: Techcrunch meldet, dass sich mit Facebook, Google und Plaxo drei der großen Player der Szene der DataPortability Workgroup anschließen. Was bedeutet das? Bislang war vor allem Facebook ein Datengrab, ein sogenannter "Walled Garden", in den wir Nutzer zwar Daten hineingefüttert haben, dieselben Daten aber nicht wieder herausziehen konnten: Kontakte aus Gmail importieren war möglich, mit unserem Freundesnetzwerk von Facebook zu einem anderen Netzwerk umzuziehen dagegen nicht. Das könnte sich nun ändern. Wie schnell oder wie weit sich Facebook tatsächlich öffnen wird, müssen wir zunächst abwarten. Klar ist aber jetzt schon: Die Regeln der Social Networking Welt werden gerade neu geschrieben, zum Wohl aller Nutzer. [MEHR]
Sony BMG Music Entertainment - kurz: Sony Music - hat den Abschied von technischen Kopierschutzmaßnahmen (DRM) eingeleitet. Damit gibt Sony BMG neben EMI, Vivendi und der Warner Music Group als letztes der vier Major Labels den Kopierschutz auf, wenn zunächst auch nur bei einem Teil des Katalogs. Laut Businessweek das Ende einer Ära der digitalen Musik, in der Verbraucher von den sogenannten DRM-Maßnahmen frustriert waren - der digitale Kopierschutz bestrafte schon immer eher die unschuldigen Kunden als die tatsächlichen Raubkopierer. [MEHR]
Google TalkEin spannendes neues Feature für das das hauseigene Chatprogramm Google Talk (kurz: gTalk) hat Google gerade angekündigt: Ab sofort kann gTalk bei Textchats live zwischen verschiedenen Sprachen übersetzen. Um in den Genuss einer Übersetzung zu kommen, muss lediglich der für die jeweilige Sprache zuständige Übersetzungsbot als Kontakt hinzugefügt werden. (Für eine Übersetzung von deutsch in englisch wäre der Kontakt de2en@bot.talk.google.com hinzuzufügen.) Die Googlebots sprechen u.a. arabisch, bulgarisch, deutsch, englisch, finnisch, französisch, hindi, italienisch, japanisch, koreanisch, niederländisch, russisch, ukrainisch, ungarisch und chinesisch. Wie gut sie diese Sprachen sprechen wird sich noch zeigen müssen. (via Mashable) [MEHR]