10

Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]
Alle Jahre wieder überschlagen sich die Auguren der Marktforschung und stellen fest, dass alles anders ist als früher. Aus dieser Art Fortschritt beziehen sie ihren Referenzcharakter. Seht her, die Welt dreht sich schnell und wer nicht mitrast, der bleibt auf der Strecke. Das neue Neu heißt Vertrauen. In den Neunzigern gab es einen dänischen Usability-Papst namens Jakob Nielsen, der Menschen, die sich mit Websites beschäftigten, eintrichterte, deren Design so schlicht wie möglich zu halten. Übersicht schafft Nutzer, war sein Credo. Google hatte das radikal befolgt. Er hatte wohl recht. Heutzutage verfügt ACNielsen über ein weltweites Imperium, dass Werbetreibenden und Medienschaffenden regelmäßig kalte Schauer über die Rücken treibt, denn alles, was im klassischen Marketing galt, wird von dieser Forschungs- und Analysegesellschaft in wenigen Worten pulverisiert. [MEHR]
Glaubt man dem 2008er Electronic Police State Report der amerikanischen Firma Cryptohippie, so bewegen sich totalitäre und demokratische Staaten aufeinander zu, wenn es um elektronische Überwachung und Spionage geht. Die Studie wertet 17 Kriterien auf einer Skala von 1 (gut) bis 5 (schlecht) aus, darunter Vorratsdatenspeicherung, die Trennung zwischen Polizei und Geheimdienst, die Häufigkeit, mit der man seinen Ausweis zeigen muss und die Strenge der Kontrollen an den Grenzen. Die Daten stammen von unterschiedlichen unabhängigen Organisationen. Gesetzliche Zensur des Internets und legitimierte Polizeiarbeit würden nicht gewertet werden, so der Report. Die Karte der gefährdeten Länder laut dem Report: Deutschland ist unter den Top 10. Gleichzeitig verschweigt der Report seine Kriterien. [MEHR]
twitter-logo1Vor ein paar Wochen haben wir auf die große deutsche Twitter-Umfrage hingewiesen, jetzt sind die Ergebnisse online. Die wichtigsten Ergebnisse kurz zusammengestellt:
  • Twitter kann noch lange nicht als Massenmedium bezeichnet werden, da sich ein klares Bild des typischen Nutzers zeigt: er ist 32 Jahre alt und hat Abitur (78%). Und ja, ein "er" ist er auch, der Frauenanteil liegt nur bei 25,7%. Einen eigenen Blog betreiben 2/3 der Twitter-Nutzer, meist über Technik, Web 2.0 und Privates.
[MEHR]
logo_ccNach einer aktuellen Studie von Creative Commons tendieren Flickr-Nutzer dazu, ihren Werken verhältnismäßig restriktive Rechte zuzuteilen. Drei Viertel der Nutzer (76%) schließen kommerzielle Verwendung ihrer Werke aus, bzw. verlangen für diesen Fall persönliche Vereinbarungen. Anders sieht das Bild aus, wenn es um kreative Abwandlungen geht: etwa zwei Drittel (63%) erlauben Bearbeitungen ihrer Bilder. [MEHR]
twitter-logoNachdem uns das Pew Internet & American Life Project schon mit Informationen über die amerikanischen Twitterer versorgt hat, wird es Zeit für eine Umfrage unter den deutschen Jüngern des Microbloggings. Die webevangelisten laden deshalb alle Twitterer ein, an der deutschen Twitterumfrage teilzunehmen. Verbesserungsvorschläge nehmen die Macher in ihrem Beitrag zur Twitterumfrage entgegen. Das Ausfüllen dauert wenige Minuten, Ergebnisse gibt es dann ab dem 31.3.2009. Wir werden berichten. [MEHR]
Es war ja nur noch eine Frage der Zeit, bis das renommierte Pew Internet & American Life Project den Mikroblogging-Dienst Twitter entdeckt, und nun ist es geschehen: in der ersten Studie über Twitter und Status Updates haben die Forscher emsig Statistiken über die Twitter-User zusammengetragen. Die meisten Ergebnisse sind dabei nicht überraschend: grafik-pew-twitter-studie
  • Twitter-Nutzer sind tendenziell jung (siehe Grafik), obwohl ihr Durchschnittsalter mit 31 Jahren etwas höher liegt als unter MySpace- (27 Jahre) und Facebooknutzern (26 Jahre).
  • Twitter-Nutzer tendieren dazu, in städtischen Gebieten zu leben und geringere Einkommen zu erzielen als die restliche Internet-Bevölkerung (wohl ihrem geringerem Alter geschuldet).
  • Twitter-Nutzer sind in höhere Zahl dazu bereit, ihr Handy als mobiles Datengerät zu verwenden und dort auch Zeitungen zu lesen.
  • Obwohl Twitter-Nutzer neue Technologien nicht schneller annehmen als andere Internetuser, zeigen sie eine größere Bereitschaft, damit zu kommunizieren und Informationen auszutauschen.
Methodisch bauen die Zahlen auf Telefoninterviews mit 2253 erwachsenen Amerikanern von November bis Dezember 2008. Eine Zusammenfassung des Reports gibt es als PDF. [via arstechnica] Update: Die oben angebotene Grafik war leider missverständlich. Es folgt eine verbesserte Grafik. Vielen Dank an Falk Hedemann für den Hinweis. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Grafik zur Pew-Studie [MEHR]
Pew Internet hat eine neue Studie veröffentlicht, in der die Nutzung von Social Networking Sites durch Erwachsene untersucht worden ist. Demnach hat sich die Zahl der erwachsenen Internetnutzer, die ein Profil bei einem der Social Networks pflegen von 2005 bis 2008 mehr als vervierfacht - von 8 Prozent auf jetzt 35 Prozent. In der Untersuchung zeigte sich des weiteren, dass 18-24 Jährige am stärksten vertreten sind. Hier liegt die Quote bei 75%. Was zu erwarten war: Verfolgt werden mehr persönliche und private Zwecke als berufliche. Aufbau und Pflege von Freundesnetzen dominiert gegenüber rein professionellen Netzwerken. Das PDF zur Studie gibt es hier zum Download. [MEHR]
Das renommierte amerikanische Pew Internet and American Life Project hat in einer neuen Studie untersucht, wie amerikanische Nutzer reagieren, wenn ihre geliebten Technikspielzeuge versagen. Neben einigen allgemeinen Statistiken, die Auskunft über die Quote von technischen Fehlern und beliebteste Reaktionen geben, wurden auch die Gefühle der Nutzer bei der Lösung des Problems untersucht. Das wenig überraschende Ergebnis: Mit zunehmendem Alter scheint die Erfolgsquote im Umgang mit technischen Problemen stark abzunehmen. So gaben in der Gruppe der 18- bis 29-jährigen nur 33% an, im Laufe des Prozesses der Problemlösung verwirrt gewesen zu sein, 84% zeigten sich jedoch zufrieden. In den älteren Gruppen nehmen die Zahlen für Verwirrung konstant zu und die Zahlen für Zufriedenheit rapide ab, bis sie in der Gruppe ab 65 Jahren fast ausgeglichen sind (59% und 61%). Da ausschließlich moderne Kommunikationstechnologien wie Internet und Handy untersucht wurden, lassen die Zahlen zwei Schlüsse zu: Zum ersten unterstreichen sie die digitale Spaltung der Bevölkerung in Digital Natives und Digital Immigrants, zum zweiten legen sie die Interpretation nahe, dass die Benutzeroberflächen noch immer nicht einfach genug gestaltet sind. Hersteller sollten verstärkt darüber nachdenken, wie sie gerade für ihre älteren Kunden die Bedienung ihrer Produkte im Fehlerfall intuitiver gestalten können. [via readwriteweb] [MEHR]
Screenshot der BefragungIhr betreibt ein Forum oder einen Blog? Wenn ja, dann solltet ihr euch 5-10 Minuten Zeit nehmen, um an einer aktuellen Studie der Fachhochschule Köln teilzunehmen. Untersucht werden die Intentionen und Meinungen von Forum- und Blogbetreibern in Bezug auf ihren Umgang mit Unternehmen. Wer möchte, kann seine E-Mail-Adresse angeben, um die Ergebnisse zugeschickt zu bekommen. [via designtagebuch] [MEHR]
Einer Studie von Forrester zu Folge sind deutsche Webnutzer verhältnismäßig inaktiv. Der Anteil an Konsumenten, der sich aus dem Web 2.0 komplett heraushalte, liege demnach bei satten 53%, weitere 38% konsumieren Angebote wie Blogs und Podcasts. Als weitere Kategorien führt die Studie auf:
  • Joiners, die sich in sozialen Netzwerken engagieren (17%),
  • Collectors, die RSS-Feeds abonnieren und Seiten bzw. Fotos verschlagworten (4%),
  • Critics, die Beiträge anderer kommentieren (14%), und
  • Creators, die eigene Beiträge erzeugen (11%).
Diese Kategorien sind in Form einer Stufenleiter aufgebaut: so beinhalte die Kategorie des Creators auch die Merkmale der anderen Kategorien. Auswahl an Web 2.0 Logos Das Web 2.0: in Deutschland nur für eine Minderheit interessant? (Bild: mmmonica, Flickr Creative Commons, Ausschnitt) Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern seien diese Zahlen verhältnismäßig konservativ, technologische Vorreiter wie die Vereinigten Staaten, Japan oder Südkorea hätten einen geradezu enormen Vorsprung. In einem einfachen Profil-Tool lassen sich die Ergebnisse an Hand verschiedener Merkmale sortieren. [via Upload-Magazin] [MEHR]
 später