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Blogpiloten

Rastlose Blogger präsentieren das Beste aus Blogs, Videos, Musik und Web 2.0 und lassen Experten Klartext sprechen. Wir nehmen euch mit an die aufregendsten Orte der digitalen Welt. [ÜBER UNS]
Eigentlich sollte Roman Polanski beim Zürich Filmfestival eine Meisterklasse abhalten. Doch dann kam alles anders. Die Veranstalter mussten merklich betroffen bekanntgeben, dass Roman Polanski von der Polizei festgehalten und nun an die USA übergeben wird, wo ein 30 Jahre alter Haftbefehlt gegen ihn auf Vollzug wartet. [MEHR]
Vor einigen Tagen wurden die Betreiber der schwedischen Bittorrent-Site The Pirate Bay vorläufig verurteilt (obwohl die Verteidigung in Berufung geht und die endgültige Entscheidung hier völlig offen ist). Dass Raubkopieren nichts Neues ist, zeigt uns dabei dieses herrlich-peinliche Video von 1992, in dem amerikanische Schulkinder lernen sollten, das Kopieren der Spieleindustrie schadet. (via @thornet) [MEHR]
Es gibt Themen, die sind absolute Kommunikationskiller. „Und, worüber schreibst Du Deine Doktorarbeit?“ ist eine Frage, die ganz sicher jede Unterhaltung beendet: Allein der Name des Titels dauert gefühlte fünf Minuten, ist gespickt von Worthülsen à la „System“, „Prozess“ oder „Funktionsweisen“ - und weil man kein Wort verstanden hat, sagt man schnell „Ah, interessant“ und wechselt dann panisch das Thema. Und doch gibt es auch Möglichkeiten, sein Habil-Thema ansprechend zu vermitteln, auch wenn das Gegenüber kein einziges Wort versteht – zum Beispiel beim „Dance your PhD“-Wettbewerb, der vor einigen Tagen in den USA verliehen wurde. Die Regeln sind einfach: Ohne ein einziges Wort müssen die Bewerber das Thema ihrer Doktorarbeit vortanzen – egal ob als albernen Gruppensquaredance oder in Form eines Waldorfianischen Ausdruckstanzes. Die Rolle von Vitamin D in Betazellen? Menschliches Hämoglobin bei geringen Temperaturen? Nichts, was man nicht locker vortanzen könnte. Die Videos gibt's nach dem Sprung. [MEHR]
Sprachen lernen muss nicht schwierig sein: Der Englisch Blog vermittelt in kleinen, täglichen Häppchen Vokabeln, Sprachtipps und auch Hinweise zur korrekten Aussprache. Vor allem die sogenannten False Friends, ähnlich klingende Wörter mit grundverschiedener Bedeutung, sind Autor und Sprachtrainer Markus Brendel ein Dorn im Auge. Beispiel? Die Worte appalling und appealing sollte man besser nicht verwechseln. derenglischblog Ein sehr feiner Blog, der in Kooperation mit dem British Council entsteht. Wer sich auch für die kulturellen Hintergründe aktueller Schlagworte aus dem amerikanischen Bereich interessiert, dem sei das großartige USA Erklärt von Scot W. Stevenson ans Herzen gelegt. [MEHR]
changegov.jpg Bereits zwei Tage nach der Wahl Barack Obamas zum 44. US-Präsidenten ging die Website Change.gov online. Ziel ist es, einen offenen Übergang zum Beginn der Amtszeit am 20. Januar 2009 zu bieten. Das Transition Team, das diesen Übergang organisiert, verspricht: „The transition process will offer you opportunities to participate in redefining our government.“ Auf Deutsch: Der Übergangsprozess soll allen Bürgern die Gelegenheit geben, an der Neugestaltung der Regierung mitzuwirken. Die Blogpiloten werfen einen Blick auf Obamas Online-Strategie. [MEHR]
Dass in Twitter viel über den aktuellen Wahlkampf gesprochen wird, ist uns ja nicht neu. Twitter hat inzwischen auch eine eigene Wahlkampf-Seite aufgebaut, die Tweets zu Kampagnen und Kandidaten sammelt. Einen Höhepunkt erreichte das politische Gezwitscher natürlich vergangenen Freitag, als Obama und McCain in einer ersten Fernsehdebatte aufeinandertrafen. Twitter und der TV-Sender current.tv nahmen das zum Anlass, das Gezwitscher auch auf den Bildschirm zu bringen. "Hack the Debate" legt die Tweets der Nutzer direkt über das Fernsehbild der Debatte und liefert so einen wunderbaren, sichtbaren "Backchannel" des Duells. Twitterer mussten ihrem Tweet nur #current hinzufügen und der Kommentar ging auf Sendung. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Twitter hat jetzt auch eine Kurz-Analyse der Tweets während der Debatte veröffentlicht. In der Debatte nach der Debatte spielen erneut Videos eine zentrale Rolle: Das McCain-Lager hat einige Statements von Obama zu einem "John is right"-Video zusammengeschnitten. Genauso erfolgreich läuft bei YouTube aber auch ein Ausschnitt, in dem McCain "Horseshit" murmelt, während Obama redet (via Internet und Politik): Der absolute Renner in den YouTube-Charts ist aber weiterhin das grandiose Palin-Interview. Der US-Wahlkampf wird dank Social Media tatsächlich immer interessanter. [MEHR]
Und weiter geht es beim aktuellen Themenspecial der Blogpiloten. Wir beschäftigen uns mit der Wahl zum nächsten "Most-powerful-Präsidenten-in-the-World" und geben euch hier schon einen ersten Überblick über die Websites der beiden Kontrahenten und werfen hier einen genaueren Blick auf die Clip-Fights bei YouTube und Co. Heute gibt es ein besonderes Schmankerl, denn die genialen Macher der Commoncraft-Show haben ein ebenso geniales Erklär-Video gemacht, in dem erläutert wird, wie die Wahl in das US-Präsidentenamt eigentlich funktionert. Das Video gibt's nach dem Klick. [MEHR]
Nach den Nominierungsparteitagen geht der US-Wahlkampf in seine letzte Runde: Die Kandidatenfragen sind endgültig geklärt, Obama-Biden und McCain-Palin bringen sich in Position. Im Online-Wahkampf spielen neben den sozialen Netzwerken vor allem Videos die zentrale Rolle. Und auf diesem Spielfeld schienen Obama und sein Team lange unschlagbar. [MEHR]
Ein spannendes Mashup zum Super Tuesday ist dieses Mashup, das Twitter, Twittervision und Google Maps zusammenmischt. So können wir live verfolgen, was das Twitterverse zu den US-Wahlen zu sagen hat. Als kleiner Bonus werden auch gleich noch die Ergebnisse mit angezeigt. Super Tuesday: Twitter + Google Maps [MEHR]
Etsy (Logo)Etsy.com ist ein Hort für alle Liebhaber des Selbstgemachten. Wer immer die Idee hatte, etwas zusammenzubasteln oder zu designen, kann es bei etsy wieder loswerden – denn etsy ist eine Verkaufsplattform für handgemachte Produkte aus der ganzen Welt. Das Schöne daran: Man merkt den Produkten die wurschtelige Liebe, die viele ihrer Verkäufer hineingesteckt haben, richtig an – egal ob sie Donuts aus Plüsch verkaufen, Portemonnaies, die sie aus Klebeband gefertigt haben oder Ohrringe aus lettischen Holzstückchen. Wie funktioniert etsy? Das Prinzip von etsy: Jeder, der etwas verkaufen möchte, kann sich recht unbürokratisch anmelden, seinen Shop einrichten und seine Produkte feilbieten. Das offensichtlich ziemlich breite Produktangebot haben die etsy-Macher auf eine sehr clevere Art und Weise geordnet und miteinander vernetzt, so dass der potentielle Käufer stets weitere Produkte, Verkäufer und Shops angeboten bekommt. Man kann außerdem gezielt nach Geschenken für Mama, Papa, Teenager, spezielle Frauen oder Arbeitskollegen suchen, kann nach Produkten in seiner Lieblingsfarbe fahnden – oder sich auf einem Globus anzeigen lassen, wo auf der Welt die Verkäufer der Produkte sitzen. Sich in diesem Produktkosmos ein wenig treiben zu lassen, macht Spaß – auch Menschen, die sonst lieber in echte Geschäfte einkaufen gehen. Für wen ist etsy gedacht? Einfach in der Bedienung ist etsy nicht nur etwas für Online-Kauffreaks, sondern für alle, die keine Lust haben, nur das anzuziehen und sich in die Wohnung zu stellen, was Großdesignerketten ihnen vor die Nase setzen. Etsy (Screenshot) Bildquelle: Screenshot von Etsy.com Blogpiloten-Urteil: Die Seite ist klar strukturiert und lotst den User in hübschen Virtuellbummeln durch die Angebote. Von jedem Produkt gibt es eine Menge Fotos und detaillierte Beschreibungen auf Englisch. Selbst wenn man nicht auf Anhieb das gewünschte findet, treibt einen das etsy-Leitsystem geschmeidig durch das Produktwirrwarr bis zu den Dingen und Verkäufern, die genau den eigenen Geschmack treffen. Darum ist etsy auch geeignet für Leute, die sonst nie im Netz einkaufen und denen die digitalen Wühltische von Ebay auf die Nerven gehen. Kleiner Dämpfer für deutsche Kaufwillige: Etsy ist eine Seite aus den USA. Zwar gibt es dort auch jede Menge Verkäufer aus anderen Teilen der Welt – die Verkäufer sitzen aber in den Staaten. Und so entstehen für den Versand häufig größere Mehrkosten. Aber im Ernst: für das eine oder andere selbstgedengelte Unikat lohnt es sich trotzdem! [MEHR]
 
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